E-Learning

Das neue Unterrichtssystem, das gemäss der Erklärung von Bologna an allen Fachhochschulen implementiert wurde, verlangt seitens der Studierenden mehr eigenständiges Lernen, sprich Selbststudium. Aus diesem Grund wurde eine interaktive E-Learning-Lerneinheit entwickelt, welche die dritte Stunde Deutsch des ersten Moduls abdeckt. Sie finden diese unter dem folgenden Link:

E-Learning

Das E-Learning richtet sich speziell an alle Studierenden im ersten Modul, aber auch an andere Interessierte, die selbständig ihre Kenntnisse in der deutschen Sprache vertiefen möchten. Die auf der E-Learning-Seite stehenden Übungen können im Selbststudium gelöst und korrigiert werden. Ziel des E-Learning ist die Wiederholung und Vertiefung der verschiedenen Anwendungen der Verben im deutschen Satz sowie die Konsolidierung und Erweiterung des Vokabulars mit einer besonderen Konzentration auf den Finanzbereich.


Welche Vorteile beziehungsweise Gefahren sind mit eigenständigem Lernen verbunden? Stichwortartige Antworten dazu finden Sie in den folgenden Tabellen:

Vorteile des Selbststudiums:

  Individuelles Lerntempo (kein sozialer Druck)
  Grössere Beteiligung seitens der Studierenden (Studien belegen, dass Studierende   
  zwei Fragen pro Woche, Dozenten eine Frage pro Unterrichtsminute stellen)
  Keine Bevorteilung der guten Studierenden (im Unterricht werden 70 Prozent der   
  Fragen von guten Studierenden beantwortet)
  Höhere Konzentration auf Lerninhalt (im klassischen Frontalunterricht denkt ein Drittel der   Studierenden an etwas anderes als den Lerninhalt, ein Fünftel denkt darüber nach, wie der   Inhalt besser vermittelt werden könnte)
  Lockerere Atmosphäre (keine Versagensangst)
  Lernzeit wählbar (nach persönlichem Biorhythmus)
  Individuelle Pausen (Behaltensleistung wird durch regelmässiges Pausenmachen stark   erhöht)
  Training der Selbständigkeit (keine Trittbrettfahrer)

Gefahren des Selbststudiums:

  Soziale Verarmung (Schlüsselqualifikation Teamfähigkeit kann nicht erlernt werden)
  Verlust der Prägnanz (Wichtige Lerninhalte sind schwieriger als solche erkennbar;   Essentielles kann weniger gut betont werden)
  Korrekturmöglichkeiten sind geringer (Fehler im Skript können nicht so leicht erkannt oder   korrigiert werden)
  Zeitverlust bei Wissenstransfer (reine Wissensinhalte sind im Unterricht schneller   vermittelbar)
  Spontaneität und Kreativität nehmen ab (Exkurse in verwandte Stoffgebiete oder   Kürzungen der Lerninhalte sind nicht vorauszusehen)
  Vernachlässigung des regelmässigen Lernens seitens der Studierenden (Gefahr der   Konsumhaltung)